Diese wahre Geschichte von der Liebe zwischen einem spirituellen Mentor und seinem Schüler ist aus vielen Gründen in der Bestsellerliste nach oben geschossen. Zum einen erinnert sie uns an die Zuneigung und Dankbarkeit, die viele von uns immer noch für die bedeutenden Mentoren unserer Vergangenheit hegen. Zum anderen spielt sie eine Phantasie durch, die vielen von uns im Kopf herumspukt: diese Leute wieder aufzusuchen, um ihnen zu sagen, was sie uns bedeutet haben, und vielleicht sogar die Beziehung wieder aufzunehmen. Außerdem lernen wir Morrie Schwartz kennen — einen einmaligen Professor, den der Autor als eine Kreuzung zwischen einem biblischen Propheten und einem Weihnachtself beschreibt. Und schließlich werden wir in die intimen Momente der letzten Tage von Morrie eingeweiht, als er wegen einer unheilbaren Krankheit im Sterben liegt. Sogar auf seinem Sterbebett schafft es dieser ehrwürdige Mensch mit seinen funkelnden Augen, uns alles über ein bewußtes und gehaltvolles Leben beizubringen. Alle Achtung vor dem Autor und anerkannten Sportkolumnisten Mitch Albom, der uns diese universell-rührende Geschichte mit soviel Charme und Bescheidenheit erzählt. –Gail Hudson
Der Titelheld Morrie ist Morrie Schwartz, der 20 Jahre zuvor Alboms Universitätsprofessor gewesen war. Albom sah zufällig ein Interview mit Morrie in der Sendung Nightline, was schließlich dazu führte, daß er wieder mit seinem alten Lehrer, Freund und “Coach” zusammentraf. Albom, ein erfolgreicher Sportjournalist, kämpfte zu dieser Zeit damit, seine Unzufriedenheit mit seinem eigenen Leben und seiner Karriere zu definieren. Morrie, andererseits, litt nach einem gehaltvollen Leben voller Freunde, Familie, Unterrichten und Musik an der tödlichen Lou-Gehrig-Krankheit, ein lähmendes Leiden, das seine Aktivitäten von Tag zu Tag mehr einschränkte. Albom war einer von hunderten von früheren Studenten und Bekannten, die von weither kamen, um Morrie in den letzten Monaten seines Lebens zu besuchen.
Die 14 Dienstagsbesuche, die ihrem Wiedersehen folgten, schickten Albom — und so wird es auch seinen Lesern gehen — auf eine Reise, die ihm wieder die Augen öffnete für die Dinge, die ein Leben erfüllt machen. Die Geschichte ist in einem journalistischen Stil geschrieben, der niemals in Pathos übergeht. –Brenda Pittsley
Die Schweizer Ärztin und Wissenschaftlerin Elisabeth Kübler-Ross ist weit über die Grenzen ihres Landes hinaus bekannt und kaum ein Wissenschaftler oder eine Wissenschaftlerin hat sich um die Sterbe- und Todesforschung so verdient gemacht wie sie. Dieser hübsch aufgemachte Band gibt mit den wichtigsten Auszügen aus ihren Vorträgen einen Einblick in ihre umfangreiche Forschungsarbeit.
Ross saß an unzähligen Sterbebetten und hat viele Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Dabei kam sie zu der Überzeugung, daß der Tod nicht das letzte ist, was uns erwartet, sondern nur einen Übergang in einen neuen Bewußtseinszustand darstellt. Ein Körper, der wieder frei ist von allen Beschwerden, Verwandte, von denen der Sterbende abgeholt wird, bedingungslose Liebe — viele Erzählungen Sterbender decken sich und können nicht als bloße Halluzinationen abgetan werden.
Begründet durch ihre umfangreichen Erfahrungen ist für Ross ein Leben nach dem Tod nicht mehr nur eine Sache des Glaubens, sondern des Wissens. –Daphne Großmann









